Der Rucksack ist gepackt. Alleine mit dem nötigsten beträgt das Startgewicht 17.6 kg

Tag 1: Bargen - Rheinau ca. 28 km

Ich muss hier nicht sagen, dass mir nach dem ersten Tag die Füsse und die Schultern weh tun. Aber das Positive überwiegt. Es hat nie geregnet. Am Anfang war es neblig und ab dem Rheinfall kam sogar die Sonne hervor, so dass ich in der Rhybadi Dachsen meine Füsse ins Wasser streckte und "sünnelte". Zu Beginn war mein Mann auch dabei, was den Start ziemlich erleichterte. Ihn werde ich erst in 14 Tagen wieder sehen. Die Strecke durch die alte Heimat und am Rhein entlang war einfach traumhaft. *schwelg* 

Und zu guter Letzt. Ich wurde bei Evelyn und Stefan in Rheinau mit einem feinen Essen + selbergemachtem Himbeereis verwöhnt. Den Abend liessen wir bei Rummy ausklingen (und ja ich verlor ;)

Start in Bargen

Blick auf Merishausen

Rheinfall mit Schloss Laufen

Blick auf das Dörfchen Nohl

Ankunft in Rheinau, Blick auf die Klosterinsel

Tag 2: Rheinau - Bülach, ca. 25 km

In den Tag stärkte ich mich mit dem feinen Frühstück bei Evelyn und Stefan. Diese Energie benötigte ich auch. Zuerst ging es im Sonnenschein alles dem Rhein entlang bis nach Ellikon. Wegen der grössten Auenlandschaft des Mittellandes entlang der Thur muss man lange (unendlich lange) durch die Wälder gehen, bis man beim Flaacherfeld rauskommt und auf dem Hochwasserdamm bis Rüdlingen weitergehen kann. Und ab da ging es gefühlt nur noch steil rauf und runter. Die wohlverdiente Aussicht bei der Kirche ob Rüdlingen fiel wegen eines Platzregens ins Wasser, weshalb ich nach Buchberg und Eglisau weiterzottelte. Da am Bahnhof überlegte ich mir x-Mal "soll ich oder soll ich nicht mit dem Zug nach Bülach". Aber ich ging zu Fuss alles der Bahnlinie weiter bis Bülach, wo ich bei Anke und Maurus eintraf und nun im Prinzessinenbett schlafen darf. Danke für die feinen Sachen Anke ;) mit Maurus habe ich zusammen einen feinen Znacht gezaubert und bei Wein sehr viel diskutiert. 

Heute hatte ich mehr Mühe. Die Füsse von gestern lädiert, aber nun erhole ich mich für morgen :)

Rheinbrücke Rheinau / Jestetten (D)

Auenlandschaft bei Ellikon am Rhein

Ausblick auf Rüdlingen und Flaachertal

Rebberge mit Eglisau im Hintergrund

Aussenansicht Altstadt Bülach

Tag 3: Bülach - Zürich (Enge), ca. 32 km

Heute gab es keine Schonzeit. Gleich zu Beginn musste ich gefühlte 300 Treppentritte zum "Brueder" ob Bülach in Angriff nehmen, damit ich den Höhenweg nach Kloten gehen und die Aussicht über das Unterland geniessen konnte. Von Kloten ging es durch den Hardwald nach Opfikon (das Dorf selbst ist so herzig, denkt man gar nicht wenn man Opfikon hört). Schliesslich ging es der Glatt weiter nach Schwamendingen (erst mal Schutz gesucht vor dem Platzregen). Ab Schwamendingen ging es nur noch bergauf zum Zoo und ennet wieder runter nach Zürich-Enge, wo mich Marcel empfing. Bei einem feinen Znacht redeten wir über Politik, Gleitschirmfliegen und das Wetter

Aussicht vom "Brueder" auf Bülach

Beschauliches Dorf von Opfikon

Glattwanderweg unter Autobahnenq

Aussicht vom Aufstieg zum Zoo über Schwamendingen

Zürich :)

Tag 4: Zürich (Enge) - Zug, ca. 30 km

Marcel begleitete mich heute ein Teilstück mit. So zeigte er mir den schnellsten Weg von der Enge via Brunauhügel ins Sihltal. Nebst dem garstigen Wetter kamen mir die 20km durch die Einöde des Sihltals ewig vor. Um mich in einer Pause mal wieder aufzuwärmen und zum trocknen, kam mir der Mc Donalds in Sihlbrugg sehr gelegen. Gestärkt ging es auf dem Saumweg nach Baar wo mich die Sonne auf dem Weg der alten Lorze nach Zug begleitete. Dort erwarteten mich bereits meine Couchsurfing-Gastgeberinnen Céline und Leila und wir genossen die Aussicht auf den Zugersee bei spannenden Gespräche

Die Sihl bei Adliswil

SZU-Bahnhof Langnau-Gattikon

Blick ins Zugerland ob Sihlbrugg

Sünnele & Pause kurz vor Baar

Blick nach Zug

Tag 5: Zug - Arth, ca. 25 km

Ich erwartete eine relative kurze, erholsame Tour, doch da täuschte ich mich. Zu Beginn flanierte ich dem Zugersee entlang und genoss noch einen Kaffee in der warmen Morgensonne. Anschliessend ging es zum Waldrand oberhalb Zug Oberwil hinauf. Kaum oben angekommen läutete mein Telefon und das Radio Munot war an anderen Ende der Leitung. Sie interviewten mich über meine Tour und zu diesem Zeitpunkt sagte ich noch wie sehr ich die Aussicht bei tollem Wetter geniesse (in SH ging wohl schon die Post ab). Nach dem Telefonat, irgendwo in einem Waldstück im Nirgendwo kehrte das Wetter innert Sekunden. Starke Winde zu Beginn und kräftiger Regen begleiteten mich die knapp 3h bis Arth. Natürlich ging ich nicht der Hauptstrasse entlang, sondern auf über 700 m.ü.m weit oberhalb von Walchwil. Völlig durchnässt ging ich in Arth auf die Suche nach einem Restaurant. Das Cinquecento gab mir 3h Obdach, drehte die Heizung auf und hängte meine tropfende Kleidung über die Heizung (grazie mille). Trocken und wieder bei Sonnenschein nahm ich die letzten 45min nach Goldau in Angriff.

 

Bei einem Freund, Gianfranco, konnte ich die Nacht verbringen, meine Kleidung vollständig trocken und viel reden. Zudem durfte ich ihm noch ein wenig Nachhilfe in Mathe (Wurzeln und Brüche sind jetzt kein Problem mehr, gell?) geben. 

Zugersee mit Ziel Rigi im Blickfeld

Altstadt von Zug

Schutz suchen vor Sturm & Regen oberhalb Utigen

Blick nach Arth

Ankunft in Goldau. Im Bild die Arth-Rigi-Bahn

Tag 6: Arth - Altdorf, 0 km (Special day)

Die heutige Etappe liess ich für einen wichtigen Menschen ausfallen. Meine beste Freundin hatte Geburtstag. So überraschten wir Sie in Schwyz und gingen zusammen auf den Sattel Hochstuckli hinauf um über die längste Fussgängerhängebrücke Europas zu gehen. Nach diesem Abenteuer ging es im Tierpark Goldau ruhiger her und zu. Den Abend liessen wir in Flüelen, also in der Nähe meines Etappenorts, bei feinem Essen ausklingen. 

Schön war es. Und ab Morgen wird wieder gewandert. Versprochen. Der Gotthard ruft ;)

Bärengehege im Tierpark Goldau

Überraschung des Geburtstagskinds

Längste Hängebrücke Europas

Gruppenbild in Flüelen

Rehe füttern im Tierpark

Tag 7: Altdorf - Wassen, ca. 28 km

Die heutige Tour war einfach super. Entweder lag es daran, dass der Wanderweg im Reusstal kurzweilig war, ich mittlerweile eingelaufen bin oder weil ich ein geniales Frühstück bei Moni und Chrigi in Altdorf bekommen habe (sie frühstücken nie, zauberten mir aber ein voller Tisch hin!)

 

Zuerst ging es im flachen Reusstal bei Altdorf los und ging über den Engelweg in Attinghausen (es hat hunderte Engelfiguren in der Felswand) via Erstfeld nach Amsteg. Von da an ging es rauf und runter, entlang von Reuss, Eisenbahn und Autobahn über unzählige Brücken und Trampelpfaden. Aber auch durch Lawinenhänge und Steinschlagnetze. Ich war zeitlich so gut dran, dass ich mir in Gurtnellen einen Kaffee gönnte, bevor es zum Backpackerhotel in Wassen ging, wo ich nun der einzige Gast bin. 

Start in Altdorf mit Blick Richtung Flüelen

Die Wanderwege waren kurzweilig, wie hier die Tunnels bei Attinghausen

Aussicht bei Ried (Gmd. Silenen)

Alpabzug bei Gurtnellen

Ankunft in Wassen

Tag 8: Wassen - Airolo, ca. 31 km (Königsetappe)

Bereits im Morgengrauen und bei Nieselregen machte ich mich von Wassen nach Göschenen auf. Der Aufstieg durch die Schöllenenschlucht (vorbei am Suworow-Denkmal und über die Teufelsbrücke) nach Andermatt ging schneller als geplant. Im Hochtal war es bis Hospental ein gemütlicher Spaziergang, dann ging es fast ausnahmslos 3h bergauf. Zuerst bei Sonnenschein, dann mit Schneeschauer und -4 Grad auf der Passhöhe. So kam ich ein wenig durchfroren im Ospizio an, wo ich mich zuerst wieder aufwärmen und stärken musste. Der Abstieg war sehr steil und wild. Manchmal war der Weg eher ein Bach oder ein Schuttfeld. Dafür konnte ich Gämse und Murmeltiere beobachten (eines war 1m neben mir und erschrak so fest, dass es sich gleich versteckte und dann einen Warnpfiff abgab, so dass ich einen Hüpfer machte :)

Ich bin sehr glücklich über diese geschaffte Etappe, bin aber froh um den morgigen Pausentag. Ich kann nicht mal mehr Treppensteigen... ;)

Göschenen mit Blick zur Schöllenenschlucht

Brüggli ob Göschenen

Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht

Blick auf Hospental

Aufstieg entlang der Gotthardreuss

Der höchste Punkt ist erreicht

Blick von der Gotthardpasshöhe ins Tessin

Tremula (alte Passstrasse) auf Tessiner Seite

Blick auf Airolo

Ankunft in Airolo

Tag 9: Airolo, 0 km (Ruhetag)

Heute machte ich wirklich nicht viel. Ich konnte heute meine Wäsche waschen und an der Sonne trocknen lassen. Zudem lief ich eine kleine Tour durch Airö (wie die Einheimischen zu Airolo sagen). Doch am Nachmittag war es bewölkt und ein kalter Wind ging, so dass ich die meiste Zeit in meinem Bett in der Casa Arcabaleno verbrachte. Dies tat meinen Gelenken auch gut, welche von gestern noch schmerzten.

Wer mal ein paar Tage in Airolo verbringen will (grosses Wandergebiet) dem kann ich das Casa Arcobaleno zur Übernachtung sehr empfehlen. Und zum Essen unbedingt ins Restaurant Airö, dort kann man seinen Burger x-beliebig zusammen stellen 

Ausblick auf frisch verschneite Berge vom Zimmerfenster aus.

Die Via Gottardo in Airolo

Airolo mit Blick ins Bedrettotal

Ortschaften Valle und Madrano. Im Hintergrund "Alta Leventina"

Tag 10: Airolo - Osco, ca. 25 km

Heute Morgen konnte ich fast wieder wie ein junges Rehlein springen. So ging es motiviert auf die neue Tour. 

Kurz nach Airolo zwang mich Auto- und Eisenbahn, wie auch die Stalvedroschlucht zu einem steilen Aufstieg. Kurze Zeir später ging es wieder runter und alles am Ticino entlang bis Piotta. Auch dann war es wieder ein auf und ab via Quinto und Rodi bis zur atemberaubenden Piottinoschlucht. Am Ende dessen hiess es wieder 400 Höhenmeter hinauf bis zum Zielort Osco. Der Aufstieg ging über Geröllhalden und durch Kastanienwälder. Der Weg kaum zu sehen. Der zügige Nordföhn liess es dann auch noch Kastanien auf mich regnen (und ja trotz Föhn, es hat auch mal leicht geregnet).

Bei Nicola konnte ich "couchsurfen" und er zauberte eine Tessiner Spezialität hin: Risotto mit Luganighetta

Nun muss ich wegen morgen schauen. Ich habe irgendein Fehler berechnet, vermutlich muss ich widerwillig eine kurze Strecke mit dem Zug machen 

Auf dem Talboden rückblickend nach Airolo und San Gottardo

Dorfkern von Quinto

Rodi-Fiesso im Hintergrund Piottinoschlucht

Piottonoschlucht

Ausblick am Zielort Osco nach Faido

Tag 11: (Osco)-Lavorgo - Cresciano, ca. 31 km

Da war mir in den Berechnungen ein Fehler unterlaufen. Als Etappenort habe ich Lavorgo gewählt, übernachtet habe ich aber in Osco ( 500 Höhenmeter und 2.5h Unterschied), weshalb ich mich widerwillig Entschied mit dem Bus nach Lavorgo zu fahren. Und dies war ein Erlebnis, wie das kleine Postauto die engen Strassen hinunterfuhr.

Als Erstes ging es nach Chironico hinauf. Und die Tessiner sind nicht Weltmeister im Beschildern, so dass ich mich in einer Weggabelung für den falschen entschied. Nach 30min war kein Weg mehr, so durfte ich auf dem Allerwertesten den steilen Abhang (Schutt und tausende Kastanien) hinunterrutschen. Endlich kam der Wanderweg. Bei Giornico hätte ich wieder 500 Höhenmeter rauf sollen. Da ich nicht noch einmal ein Abenteuer wollte, blieb ich auf dem Talboden. Zudem habe ich genug Wald gesehen ;) ab Bodio, via Biasca ging es dann stundenlang dem Ticino entlang ans Ziel.

Heute blieb ich das erste Mal trocken und an die 22 Grad musste ich mich erst wieder gewöhnen;)

Die Nacht verbrachte ich auf einen Pferdehof im Stroh (es war kalt). Mein Abendessen nahm ich im einzigen Restaurant von Cresciano ein. Es gab nur ein Menü (Schinken mit drei Spiegeleier zur Vorspeise und einen grossen Teller "Spaghetti con cozze" für gerade einmal 14.-

Nachtrag: ich war mir gar nicht bewusst, dass es in der Riviera soviel Granit-Steinbrüche gibt. Von überall her hörte man Sprengungen.

Chironico

Reben säumen die Leventina bei Giornico

Die Grotti von Personico

Über 2h der gleiche Weg entlang des Ticino ab Biasca

Ankunft in Cresciano

Tag 12: Cresciano - Cadenazzo, ca. 20 km

Der heutige Tag ist relativ schnell erzählt. Zuerst ging es wieder 3h am Ticino entlang bis Bellinzona (mein Gesicht ist mir fast eingeschlafen.) Am Zusammenfluss von Moësa (wow endlich mal was anderes ;) genoss ich meine erste Pause. Da die heutige Etappe eher kurz war, konnte ich eine Sightseeingtour durch Bellinzona machen und die Innenstadt wie auch die Burg betrachten. Kaffee in der Gartenwirtschaft inklusive. Anschliessend ging es durch die beschaulichen Ortschaften Giubiasco, Camorino und San Antonio nach Cadenazzo. Immer wieder hatte ich eine geniale Aussicht auf die Magadinoebene und die Bergketten

Fluss Moësa bei Arbedo

Sightseeing Bellinzona

Sightseeing Bellinzona

Platz von Giubiasco

Aussicht von Camorino auf Magadinoebene

Tag 13: Cadenazzo - Lugano (Viganello), ca. 24 km

Nach einer erholsamen Nacht und tollen Gesprächen zuvor bei Alessia + Familie war ich wieder top motiviert auf die heutige Bergetappe. Gleich zu Beginn ging es 2.5h und 800 Höhenmeter hinauf auf den Monti di Medeglia. Von dort genoss ich eine atemberaubende Aussicht auf die gesamte Magadinoebene, Ceneri und Rivera. Wäre ich noch auf den Cime di Medeglia, hätte ich gar bis Milano sehen können. Aber ich verzichtete auf weitere Höhenmeter. Anschliessend ging es wieder steil runter nach Medeglia um anschliessend wieder 500 Höhenmeter zum Galo di Lago aufzusteigen. Von da ging es auf abschüssigen Wegen nach Tesserete hinunter, wo ich mir erst mal ein Apfelkuchen gönnte. Schliesslich ging es auf Waldwegen mit Waldboden (oh ist das ein angenehmes Gefühl mal ohne Steine zu laufen) weiter nach Comano und durch die Vororte Porza und Savosa nach Lugano. Die heutigen 10h wandern gingen zwar wieder in die Knochen, aber lieber so als stundenlang am Ticino entlang zu laufen ;)

Bei Steven gab es feine Pasta und interessante Gespräche über das Südtessin

Aussicht vom Monti di Medeglia nach Bellinzona

Aussicht vom Monti di Medeglia nach Rivera

Naturschutzgebiet "Gola di Lago"

Monte Bar

Ausblick auf Lugano

Tag 14: (Lugano) - Mendrisio - Como, ca. 20 km

Am Morgen zeigte mir Steven noch Lugano und wir frühstückten in der Nähe des Sees. Den ich hatte ausnahmsweise Zeit. Viele rieten mir ab, das Stück zwischen Lugano-Mendrisio zu Fuss zu machen, da es nebst Auto- und Eisenbahn oft keine Wege entlang des Sees gibt. Die offizielle Route wäre via Morcote mit dem Schiff nach Brusino. Doch hierfür hätte ich einen Tag mehr benötigt (und ich wollte heute wieder nach Hause). So startete ich in Mendrisio und ging oberhalb der Weinberge nach Castel San Pietro, durch den Geologiepark bei Morbio Superiore und dann runter via Vacallo nach Chiasso. Gleich beim Bahnhof ging es durch den Zoll und dann den Hauptstrassen entlang nach Como Centro. Schliesslich genoss ich die Zeit am See und in der Altstadt bevor es nach Hause geht

Tag 14: Como - Gutenswil,Rückreise mit Zug + Fazit

Wie erwähnt ging es am gleichen Tag zurück. Klar wäre Como sehr interessant gewesen zu besichtigen, aber langsam hatte ich genug aus dem Rucksack zu leben und ich wollte meinen Liebsten wieder sehen, bevor er am Montag wieder arbeiten muss.

Fazit: Ich bin froh, dass ich dieses Experiment gewagt habe. Ein paar wenige Kilometer musste ich mit dem ÖV machen, trotzallem bin ich über 340 km zu Fuss gewandert. Die spannenden Begegnungen mit vielen aufschlussreichen Diskussionen haben wir die riesige Diversität, die wir in der Schweiz haben, besser aufgezeigt. Und ja versprochen, ich besuche mal die Fasnacht von Bellinzona, die einfach anders sein soll als jene in der Deutschschweiz. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich unterstützt, motiviert, ja an mich geglaubt haben. Bei allen die mir einen Schlafplatz anboten, mich kulinarisch verwöhnten und mit mir diskutiert haben. Und bei Radio Munot die über mich berichteten. GRAZIE :)